2017

2017 · 14. Dezember 2017
In meinem Blogartikel "Endlich gefunden ..." vom 12. März 2017 ging es um die Entdeckung eines Schwanzmeisenpärchens beim Nestbau. Und um meine Freude darüber, ein Schwanzmeisennest endlich gefunden zu haben. Um meine Bewunderung der kleinen Vögel und ihres großartigen Kunstwerkes. Immer wieder erhielt ich seitdem E-Mails mit Fragen danach, ob ich die Paarung beobachten konnte, ob ich den Nachwuchs gesehen habe, wer ist Weibchen, wer ist Männchen, wo denn das Nest genau sei ...

2017 · 05. Dezember 2017
Ja, es stimmt. Das Bild vom Darßer Weststrand passt nicht zum Blogtitel. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Weil es aber dazu dient, die Wetterlage bei meinem Prerowaufenthalt zu beschreiben, nämlich düster, nass und stürmisch, passt es dann doch. Was ich damit sagen will: Meinereine konnte nicht so viel unterwegs sein wie sonst. Vielleicht lag es auch an eben diesem Wetter, dass Wacholder- oder Rotdrossel, Seidenschwanz und Co. nur ab und zu von Weitem zu bestaunen waren.

2017 · 11. September 2017
Manchmal sind die Nächte schon empfindlich kalt. Blüten werden seltener, Beeren und Blätter färben sich. Mit dem Sommer geht auch die Pracht der Schmetterlinge. Admiral und Distelfalter wandern ab, während Zitronenfalter oder Tagpfauenauge bei uns als Falter überwintern. Die meisten anderen sterben, wenn es kalt und die Nahrung knapp wird, nachdem sie zuvor für Nachwuchs gesorgt haben.

2017 · 21. August 2017
Die erste Augustwoche verbrachte ich in Prerow, um Tochter und Schwiegersohn in spe zu besuchen. Der hochsommerliche Darß war mir neu und bescherte mir einige sehr schöne Überraschungen. Zum ersten Mal begegnete mir der Kleine Eisvogel, ein äußerst seltener Schmetterling. Bereits ziemlich zerrupft besuchte er im Darßwald die blühenden Brombeersträucher und kündete davon, dass der Sommer nicht mehr im Kommen, sondern im Gehen ist.

2017 · 30. Juli 2017
Ja, es ist schon wieder so weit. Der Sommer hat den Zenit überschritten. Wirklich wahr. Und bereits Mitte, Ende August treten die ersten Vögel ihre lange Reise in die südlichen Winterquartiere an. Auch wahr.

2017 · 25. Juni 2017
Im Juni entfaltet das Leben all seine Pracht. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu bestaunen. Sind wir draußen, liegt unser Fokus meist auf dem Offensichtlichen, dem Großen oder Bekannten. Dass die Welt der Kleinen genauso farbenfroh, vielgestaltig und interessant ist, übersehen wir leicht. Die heutigen Fotos sind deshalb jenen Wesen gewidmet, deren Schönheit sich erst auf den zweiten oder dritten Blick zeigt - den Kleinigkeiten am Wegesrand.

2017 · 04. Juni 2017
In letzter Zeit führte mich mein Weg durch Staaken immer wieder am Nistplatz eines Blaumeisenpärchens vorbei, das am Ende erfolgreich 6! Jungvögel aufgezogen hatte. Und das trotz des ungemütlichen Frühjahrs mit wenigen Insekten, also wenig Nahrung für den Nachwuchs sowie die Elternvögel. Im Minutentakt wurden Spinnen, Raupen, Käfer und andere Tierchen kredenzt oder der Kot aus dem Nest getragen.

2017 · 18. März 2017
Tja, liebe Leute. Wir haben Mitte März und Freund Winter ist immer noch nicht so richtig gegangen. Frostige Nächte und Tage, die von wechselhaftem Wetter geprägt sind und nur langsam wärmer werden, prägen diese Jahreszeit. Sonnenschein ist Mangelware. Und der, auf den wir alle sehnlichst warten, nämlich der Frühling, klopft höchstens mal kurz an. Irgendwie befinden wir uns zwischen Winter und Frühling, in einer Zwischenzeit, wenn man so will.

2017 · 12. März 2017
Schon viele Jahre habe ich danach Ausschau gehalten: Dem kunstvollen Nest der Schwanzmeisen. Es zählt zu den schönsten, weichesten, tollsten Nestern unserer heimischen Vogelwelt. Aber ich habe einfach keines entdeckt. Am letzten Wochenende dann hatte ich unverschämtes Glück: Die Schwanzmeise auf dem Foto führte mich zu ihrer Baustelle. Außen aus verschiedenenfarbigen Flechten, innen aus Moos, ausgelegt mit Federn - es ist wirklich ein Kunstwerk.

2017 · 22. Januar 2017
Wochenlang habe ich auf sie gewartet, bin an jedem Wochenende bestimmte Wege gegangen. Solche, an denen sich Bäume mit Misteln und Büsche mit roten Beeren befinden, denn das ist ihre Leibspeise. Mit dem Fernglas in der Hand, die Ohren aufgesperrt, hoffte ich auf ihr Erscheinen. Vor wenigen Tagen dann waren sie plötzlich da. Drei Trupps in meiner Gegend. Aber mal waren sie zu weit weg, mal war es zu düster zum Fotografieren.