Ein Rotfuchs im Schnee
17. Februar 2021
In diesem Februar bescherte ein sogenannter Polarwirbel-Split den Berlinern etwas, was sie schon lange nicht mehr erlebt haben: Schnee, Eis und Dauerfrost. Nachts fielen die Temperaturen unter - 10 Grad und tagsüber blieb es beim Minus vor der Zahl. Und das ging fast zwei Wochen so. Wer raus wollte, musste sich dick einmummeln. Mehrere Lagen Kleidung, Mütze, Handschuhe - sonst war es wegen des eisigen Ostwindes nicht auszuhalten.

Die Sal-Weide (Salix caprea) - ein Baumleben für die Vielfalt
28. Januar 2021
Ich glaube, so ziemlich jeder weiß, was auf dem Foto zu sehen ist: Weidenkätzchen. Denn so werden die Frühjahrstriebe der Sal-Weide (Salix caprea) mit den silbrigen, pelzigen Blüten gemeinhin genannt, die sich oft schon im Januar aus den ledrigen, braunen Hüllen wagen.

Bernstein im Wald - Goldgelbe Zitterlinge (Tremella mesenterica)
03. Januar 2021
Bernstein im Wald? Ja. Genau. Aber es geht mitnichten um das fossile Harz, nach dem man sich am Strand den Hals verrenkt und das im baltischen Raum tatsächlich im Wald gefunden werden kann, sondern um bernsteingelbe Pilze.

Winterliche Pilzpirsch - Austernseitling und Co.
10. Dezember 2020
Nein, hier geht es nicht um übrig gebliebene Tiefkühlvorräte aus dem vergangenen Herbst oder erfrorene Steinpilze und Maronen. Es geht um frische, pilzliche Delikatessen. Ja, wirklich wahr. Tagestemperaturen von 0 - 10 Grad, leichte Nachtfröste und regelmäßiger Regen - das sind die Zutaten für drei außergewöhnlich hübsche und noch dazu gesunde sowie schmackhafte Pilze: Samtfuß-Rübling, Judasohr und Austernseitling.

Über ein Mauswiesel und andere Mauerbewohner
09. September 2019
Am letzten Wochenende hatte ich verdammt viel Glück, denn ich habe ein unglaublich kleines, geschmeidiges und hübsches Tierchen beobachten dürfen - das Mauswiesel (Mustela nivalis). Aufgrund einiger vorheriger Sichtungen wusste ich schon lange, dass die Miniraubtiere in einer Mauer am Rand meiner Wochenendstrecke leben. Wobei "Sichtungen" etwas übertrieben ist, denn wirklich gesehen habe ich die Mauswiesel nicht.

18. Juli 2019
Heute geht es um Blüten. Um die farbenfrohen Blumen am Wegesrand und jene Wesen, die sie mögen und brauchen. Fliegen, Bienen, Hummeln, Käfer, Wanzen und ja, Schmetterlinge natürlich auch. Blüten und Schmetterlinge - das gehört untrennbar zusammen und angesichts eines besonderen Fundes komme ich sowieso nicht um sie herum. Gezeigt wird eine Auswahl dessen, was mir auf meinen Spaziergängen im Juli begegnet ist.

Vögel auf Rügen - Teil II
28. Juni 2019
In meinem Blogartikel "Vögel auf Rügen - Teil I" (der Link befindet sich am Ende des Textes) ging es um die farbenprächtigen Karmingimpel, die geschwätzigen Gelbspötter und die Baumeister der Steilküste, die Uferschwalben. Teil II ist den Wiesen-Schafstelzen, den Brandgänsen sowie den Feldlerchen und Grauammern gewidmet. Bei allen Vorgenannten handelt es sich um Vögel, die meinereine zu Hause nur selten oder gar nicht zu sehen bekommt.

21. Juni 2019
Im April, Mai und Juni habe ich insgesamt drei Wochen auf meiner Lieblingsinsel Rügen verbracht. Bei überwiegend bestem Wanderwetter war ich viel unterwegs und durfte unendlich viel bestaunen und erleben. Wie in jedem Frühjahr zog mich besonders die Vogelwelt in ihren Bann und so möchte ich heute ein paar gefiederte Gesellen vorstellen, die meinereine in Berlin entweder gar nicht oder nur extrem selten zu Gesicht bekommt.

10. Mai 2019
Kein anderer Vogel ist so eng mit dem Monat Mai verbunden wie die Nachtigall (Luscinia megarhynchos). Kaum sind die Männchen aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten zurückgekehrt, schmettern sie Tag und Nacht ihr lautstarkes Lied, das aus unterschiedlichen Klick- und Tackerlauten sowie den berühmten melodischen Strophen besteht. Das Lied der Nachtigall ist unverwechselbar. Und unüberhörbar. Es übertönt alle anderen Vogelgesänge und sogar den Straßenlärm. Der Vogel selbst ist übrigens äußer

01. April 2019
Viele Menschen werden vornehmlich in den Herbstmonaten magisch vom Wald angezogen. Nämlich dann, wenn auf Steinpilz, Marone und Co. Topf und Pfanne warten. Dabei ist ein Waldbesuch zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Schon allein die frische Luft und die Ruhe sind Erholung pur, lassen uns aufatmen, sind befreiend. Und es gibt immer irgendetwas zu entdecken und zu bestaunen. Jetzt im März erwacht der Wald zu neuem Leben.

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